„Die Informationstechnik wird eine Revolution in den Klassenzimmern auslösen. Wir müssen die Pädagogik für das Informationszeitalter aber erst noch erfinden.“
Zitat: Roman Herzog aus einer Rede von 1999

Seit 1999 hat sich im technischen und im pädagogischen Bereich viel getan und es wird lebhaft diskutiert, wie und wann man welche Technik sinnvoll einsetzen kann.

Dennoch sind wir davon überzeugt, dass die digitale Schule in irgendeiner Weise kommen wird und wollen in diesem Sinne die bisher gemachten Erfahrungen nutzen, eigene Erfahrungen zu sammeln und neue Konzepte entwickeln, um neue Wege zu beschreiten.

Ab sofort steht einem kleinem Lehrerteam am Europäischen Gymnasium Meerane eine Grundausstattung von Tablets mit passender Software zur Verfügung. Unter dem Begriff „digitale Schule“ ist dies ein Anfang, der nur durch die Unterstützung der Europäisch-Humanistischen Bildungsstiftung möglich geworden ist. Eine Anschubfinanzierung des Projektes und damit die Möglichkeit, als Lehrer die neuen Techniken nutzen zu können, ist Voraussetzung, um neue Wege gehen zu können.

„Leider gibt es bislang keine finanzielle Förderung, um ganze Klassen entsprechend auszurüsten und jedem Schüler die gleichen Möglichkeiten einräumen zu können. Wir sind hier auf Spenden von Unternehmen angewiesen.“, so Felix Möbius, Informatiklehrer und Systemadministrator , der die Kosten einer Klassenausstattung mit ca. 13.000 EUR beziffert.

Zum Tag der offenen Tür konnten die ersten Erfahrungen mit den neuen Tablets gezeigt werden. Schüler stellten im Rahmen des ZimU-Projekts (Zeitung im Unterricht lesen) ihre verwendeten Apps dar und waren sehr begeistert. Auch die Lehrerausstattung konnte mit einigen vorbereiteten Inhalten bewundert und unsere neu erworbene Software "MyBookMachine" eingesetzt werden.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden für die tolle Vorbereitung.

Haben sie Fragen zum Projekt? Dann schreiben Sie mir per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Felix Möbius