Positiv besetzte Zukunftsvisionen bezeichnet man gern als Traum. Dazu könnte man das Erreichen eines guten Abschlusses, die Pläne für die Zeit nach dem Auszug zu Hause oder die Durchführung einer lang ersehnten Reise sicher zählen. Ein Albtraum hingegen beschreibt das, was wir vermeiden wollen, was wir gern verdrängen oder hinter uns lassen wollen. Dieses zweiseitige Thema war dem Kunstkurs der Oberstufe (nach Abstimmung) auferlegt worden und am Freitag den 13.04.18 zeigten die Schüler nun, was sie in den letzten zwei Jahren zum Thema (Alb-)Traum gestaltet hatten.

In ihren Werken haben die Schüler verschieden Bezug auf diesen Titel genommen, es sind sehr unterschiedliche Werke entstanden, die mal mehr, mal weniger eng dieses Thema umgesetzt haben. Technisch wurde eine große Bandbreite ausprobiert. Dazu gehören Linoldrucke im Format A3, Collagen, Tonplastiken oder Performances.

Musikalisch wurde die Vernissage vom Musikkurs des Abschlussjahrganges begleitet und auch hier orientierte sich die Programmgestaltung am Thema (Alb-)Traum. Anfangs durchzogen die hellen Klänge eines sehr schönen Klavierstücks die Räumlichkeiten der Galerie Art In, es folgte ein Gedicht, in dem die verschiedenen Sehnsüchte eines lyrischen Sprechers dargeboten wurden. Verschiedene Musikstücke führten dann langsam thematisch vom schönen Wunschtraum zum Albtraum. Besonders hörenswert war sicher der Text über die psychichen Ursprünge des Albtraums, der von Magdalena vorgetragen wurde und den Zuhörern sogar eine Lösung bot: Trinken Sie ein Glas warme Milch vor dem Schlafengehen, das schützt vor Albträumen!

Die Schülerfirma Meerchen 96-12 bot ein sehr abwechslungsreiches Angebot aus verschiedenen Suppen, Schnittchen und Spießchen an, so dass die Gäste sich auch kulinarisch gut versorgt sahen. 

Vielen Dank an die Galerie Art In und den Kunstverein Meerane für die Möglichkeit, diese Ausstellung durchzuführen. 

(Juliane Klepzig)